Bauberatung in Berlin

Bauen Sie hier Haus sicher und sorgenfreiWenn man sich Presseberichte, Fernsehreportagen und Erzählungen von Kollegen und Freunden zum Thema Bauen anhört, so hat man schnell den Eindruck, dass die Wörter „sicher“ und „bauen“ auf unterschiedlichen Blättern stehen. Doch es gibt sie, die Geschichten von Bauherren, bei denen der Bau einigermaßen reibungslos und ohne finanziellen Mehraufwand funktioniert. Diese Bauherren unterscheiden sich von anderen in einem sehr wesentlichen Punkt. Entweder sie sind selbst vom Fach oder aber, sie haben einen Profi an der Seite. Ein Architekt, ein Bauingenieur oder Sachverständiger belastet das oft knappe Baubudget zunächst einmal. Die Vorteile des Profis wiegen die Kosten in den meisten Fällen aber auf. Ungeplante Zusatzausgaben bleiben aus und dadurch zahlen Bauherren mit einem Fachmann an der Seite nicht mehr, als die ohne. Dass diese Methode nervenschonend ist, muss sicher nicht erwähnt werden.

Den Profi schon vor der Planung engagieren

Zu spät ist es für einen Fachmann an der Seite der Bauherren sicher nie. Jedoch gibt es hier auch kein „zu früh“. Ein unabhängier Bauberater, Bausachverständiger, ein Architekt oder auch Bauingenieur  hilft bereits in der Planungsphase, nichts zu vergessen. Er sieht sich potentielle Grundstücke an und kann sicher bestimmen, ob das Grundstück zum Bauvorhaben passt.

Später kann der Fachmann eine Ausschreibung formulieren. Auch wenn das zunächst für ein privates Bauvorhaben „zu viel“ scheint, zahlt sich eine Ausschreibung aus. Denn der Sachverständige, Bauingenieur oder Architekt weiß ganz genau, welcher Leistungsumfang für ein ordentliches Bauvorhaben benötigt wird. Mit dieser Ausschreibung können Bauherren Baufirmen ansprechen und um ein konkretes Angebot bitten. Die daraufhin erhaltenen Angebote sind so miteinander vergleichbar.

Liegen bereits Angebote vor, unterstützt Sie der Fachmann bei der Auswahl des richtigen Angebots. Als Laie fällt es schwer, Leistungsbeschreibungen auf Vollständigkeit zu überprüfen und für viele Bauherren ist der Preis das entscheidende Kriterium bei der Auftragsvergabe. Der Fachmann mit Sachverstand überschaut die vorliegenden Angebote und weiß, welches Angebot mit welchem Preis realistisch ist. Dadurch finden Bauherren tatsächlich das beste Angebot mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis.

Tipp:
Hier finden Sie die Tätigkeiten eines unabhängigen Bauberaters auf einem Blick: https://www.hausbauberater.de/bau-beratung

Sicher bauen mit der Baubegleitung

Ist das richtige Unternehmen für das Bauvorhaben gefunden, sollte der Fortschritt durch eine Baubegleitung dokumentiert werden. Es ist ein Sicherheitsnetz. Denn in Bauunternehmen arbeiten Menschen. Und wo Menschen arbeiten, passieren nun mal auch Fehler. Damit ein kleiner Fehler nicht zu einem großen Mangel führt und dieser wiederum zu einem Schaden, hilft die Baubegleitung, solche zu erkennen und zu beseitigen. Außerdem hat der Bauherr so eine schriftliche wie auch visuelle Dokumentation als Beweis, für mögliche Streitigkeiten. Denn Mängel haben die Angewohnheit, nicht immer sofort aufzufallen. Manchmal vergehen Jahre. Den Verlauf später zu rekonstruieren, ist schwer. Häufig auch unmöglich. Durch die angefertigte Baudokumentation bauen Sie sicher. Siehe auch https://www.hausbauberater.de/baubetreuung.

Teilabnahme? Abnahme einzelner Gewerke oder Endabnahme?

Je nachdem, ob mit einem Unternehmen zusammengearbeitet wird, oder jedes Gewerk einzeln beauftrag wird, wollen diese Teilabnahmen oder die Abnahme einzelner Gewerke erwirken. Hier ist Vorsicht geboten. Für den Handwerker oder das Unternehmen hat diese Praxis gewisse Vorteile. Für Bauherren fast nur Nachteile. Denn mit der Teilabnahme geht die Beweispflicht auf den Bauherren über. Das bedeutet, dass dieser beweisen muss, dass Mängel vorliegen und wer dafür verantwortlich ist. Die Beweislastumkehr führt häufig zu langen Gerichtsverhandlungen mit ungewissem Ausgang.
Ein weiterer Nachteil für Bauherren liegt darin, dass die Gewährleistungszeit  mit der Abnahme beginnt. Ab diesem Zeitpunkt muss ein Handwerker oder ein Unternehmen Schäden und Mängel, die durch ihn entstanden sind, kostenfrei ausbessern. Wird nun die Bodenplatte vor Fertigstellung des gesamten Hauses abgenommen, beginnt die Gewährleistungszeit zu laufen. Bis das Haus dann bezogen werden kann, vergehen nicht selten 12 bis 18 Monate. Aber erst, wenn man in seinem Haus wohnt, fallen Mängel überhaupt erst auf. Häufig fallen Mängel bei einer Teilabnahme dann erst auf, wenn die Gewährleistungszeit abgelaufen ist und der Bauherr muss selbst für die Sanierung aufkommen.
Aus diesem Grund ist auch von der Teilabnahme einzelner Gewerke abzuraten. Außerdem haben Bauherren einen kleinen Trumpf im Ärmel, solange keine Abnahme erfolgt ist. Die Abschlussrate für die Leistung wird erst fällig, wenn die Abnahme erfolgt ist. Tauchen im Verlauf des Baus Mängel auf, die zunächst nicht sichtbar waren, so kann man durch die Verweigerung der Restzahlung ein wenig Druck aufbauen. Viele Handwerker und Baufirmen arbeiten schneller, wenn es um ausstehende Zahlungen geht. Eine Win-win-Situation

Die Endabnahme des Bauwerks

Je nachdem, ob der Bauvertrag nach BGB oder VOB  abgeschlossen wurde, muss eine Abnahme des Baus erfolgen. Auch wenn keine gesetzliche Verpflichtung besteht, sollte die Endabnahme in jedem Fall vertraglich vereinbart werden. Diese Abnahme dient dazu, etwaige Mängel aufzudecken und zu dokumentieren. Im Anschluss wird das Werk entweder abgenommen oder aber, die Abnahme wird wegen gravierender Mängel verweigert. Was gravierende Mängel sind und wo überhaupt welche sind, das können Laien leider nur schwer beurteilen. Auch hier sollte man sich deshalb von einem Bauprofi unterstützen lassen. Mit diesem geht man als Bauherr ein paar Tage vor der eigentlichen Abnahme durchs Haus und dokumentiert alles, was einem auffällt. Gut vorbereitet trifft man sich danach mit dem Handwerker oder der Baufirma und bespricht Mängel und Auffälligkeiten. Der Fachmann kann auch einen Rat dazu aussprechen ob das Werk so abgenommen werden sollte oder nicht. Auch wenn der Bau abgenommen wird, muss das Bauunternehmen bestehende Mängel in einer angemessenen Frist zunächst beseitigten. Erst dann wird zur Zahlung der Abschlussrate geraten.

Tipp:
Informationen über die Formen einer Bauabnahme finden Sie auf https://www.hausbauberater.de/abnahme

Der Bau endet nicht mit dem Einzug. Er endet mit der Gewährleistungszeit.

Das Haus steht und man kann endlich einziehen. Spätestens wenn die Umzugskisten ausgeräumt und das Haus endgültig bezogen ist, wollen Bauherren nur eines: Den Bau und den damit verbundenen Stress vergessen. Verständlich. Doch es gibt ein kleines „Aber“. Etwa ein Jahr vor Ende der Gewährleistungsfrist sollten Eigentümer nochmals die Hilfe eines Fachmanns in Anspruch nehmen. Dann sollte eine letzte Abnahme des Hauses erfolgen. Viele Mängel zeigen sich nämlich erst in Form von Schäden. Da gibt es kleine dunkle Spuren an der Fassade oder im Keller riecht es bei Regen. Oft sind es Kleinigkeiten. Bei dieser letzten Abnahme geht es darum, diese zu finden und beim Vertragspartner die Beseitigung zu fordern. Da die Aufforderung zur Beseitigung die Verjährung nicht hemmt, sollte dies frühzeitig erfolgen, damit im Fall der Fälle auch gerichtliche Schritte eingeleitet werden können.

Tipp:
Auch über die Thematik der Gewährleistungen finden Sie auf Hausbauberater.de Informationen:

  1. Gewährleistungsansprüche: https://www.hausbauberater.de/gewaehrleistung
  2. Verjährung von Ansprüchen: https://www.hausbauberater.de/gewaehrleistung-verjaehrung
  3. Mängel vor der Abnahme: https://www.abir.eu/baurecht/maengel-vor-abnahme-bgb-vob.html

Sie sehen: Sicher bauen ist kein Hexenwerk. Mit der richtigen Vorbereitung und fachkundiger Hilfe.

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