Hausbau in Berlin

Baugrundgutachten BerlinDer Traum von den eigenen vier Wänden: Für viele kann er gerade jetzt Realität werden. Denn es gibt in Berlin nicht nur neue Bauflächen, auch das Zinstief lässt das Ziel des Eigenheims in greifbare Nähe rücken. Von Anfang an bedeutet der Hausbau nicht nur eine hohe finanzielle Belastung, sondern wird auch zur Zerreißprobe für Nerven und Beziehung. Denn das Leben dreht sich für die Zeit des Bauens permanent um Grundstückssuche, Bauzeichnungen und die Suche nach verlässlichen Partnern für den Hausbau. Dabei ist klar: Ohne das ein oder andere Problem wurde noch kein Haus errichtet. Dabei lassen sich einige Schwierigkeiten von Anfang an minimieren, und das sogar schon vor dem ersten Spatenstich – nämlich durch ein Bodengutachten des Baugrundes. Vorgeschrieben ist es nicht, aber eine sinnvolle Investition allemal. Im Rahmen des Baugrundgutachtens wird ermittelt, ob die Beschaffenheit des Bodens zum Traumhaus passt. Kellerträume scheitern meist an einem zu hohen Wasserstand. Wer dennoch einen Keller braucht, der muss geeignete Vorkehrungen treffen, damit dieser mit der Zeit nicht feucht wird. Ohne ein Baugrundgutachten wissen viele Bauherren aber gar nicht, dass ein Keller ohne eine besondere Absperrung gegen Grundwasser mit der Zeit feucht werden kann. Auch Risse in der Fassade lassen sich durch ein Baugrundgutachten vermeiden. Diese entstehen häufig, weil der Baugrund das Gebäude nicht tragen kann und sich absenkt.

Hinweis:
Die Baugrunduntersuchung ist bei Massivhaus-Zentrum immer inklusive!

Der schiefe Turm von Pisa wurde eindeutig ohne Baugrundgutachten errichtet

Den schiefen Turm von Pisa kennt man. Doch warum ist der Turm eigentlich schief? Ganz einfach, der Boden unter dem Turm besteht aus Sand und Lehm und war für einen Bau in dieser Größe schlicht und einfach nicht geeignet. Gut, 1170 wusste noch keiner, was ein Baugrundgutachten ist. Sicher ist aber, würde der Turm heute gebaut, dann würde das Baugrundgutachten ergeben, dass der Turm entweder kleiner ausfallen oder aber an einer anderen Stelle errichtet werden müsste. Denn erst beim Bau des dritten Stockwerks begann sich der Pisaturm nach Südosten zu neigen. Heute haben Bauherren zum Glück andere Möglichkeiten als die Erbauer in Pisa. Wer heute aus Leichtsinn auf ein solches Gutachten verzichtet, riskiert später Schäden, die häufig nicht so einfach beseitigt werden können.

So wird das Baugrundgutachten erstellt

Um ein Baugrundgutachten zu erstellen und die Tragfähigkeit eines Bodens festzustellen, werden an den vier Ecken, an denen sich später die Ecken des Hauses befinden sollen, Löcher gebohrt. Dabei geht es in die Tiefe: Etwa drei Meter tiefer als die spätere Bodenplatte sollte die Bohrung sein. Ein Gutachter sieht sich im Anschluss die Proben an und prüft die verschiedenen Schichten des Bodens. Diese Erdschichten lassen Rückschlüsse darauf zu, wie tragfähig der Boden und wie der Wasserstand ist. Der Gutachter kann daraufhin Empfehlungen zum Schutz des Mauerwerks geben und Aussagen dazu treffen, ob das Erdreich das Gebäude tragen kann.

Ein nicht tragfähiger Boden ist nicht das Ende

Kommt das Baugrundgutachten zu dem Schluss, dass der Boden nicht tragfähig ist, so ist das nicht das Ende des Bauprojekts. Selbst Wasser, das von unten drücken könnte, kann man durch geeignete Mittel aufhalten und so könnte dann doch mit Keller gebaut werden. Außerdem kommen eine Bodenverdichtung und ein Austausch des Erdreichs in Frage. In jedem Fall hilft ein Baugrundgutachten, Fehler und Mängel von Anfang an zu vermeiden. Das sorgt für Ruhe und einen freien Kopf für die wichtigen Dinge des Lebens. Wissen Sie eigentlich schon, wieviele Kinderzimmer Sie benötigen werden?

Übrigens: Weitere Informationen zu diesem Thema, die geotechnischen Kategorien sowie Infos zu den Kosten eines Baugrundgutachtens finden Sie bei den Hausbauberatern: www.hausbauberater.de/baugrunduntersuchung

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